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Term paper
Religious Studies

University, School

Westfälische Wilhelms-Universität Münster - WWU

Grade, Teacher, Year

1,3 Sarah Röttger 2013

Author / Copyright
Text by Luigia B. ©
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Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Katholisch-Theologische Fakultät

Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte

Proseminar: Grundthemen und Methoden der Kirchengeschichte

Sommersemester 2013


Der Briefwechsel zwischen Nestorius und Kyrill

Wie kam es zur theologischen Auseinandersetzung und welche Bedeutung hatte sie für die Kirche damals und heute?



6. Fachsemester/ BA HRGe: Germanistik und Katholische Religionslehre


Münster, den 11.10.2014

Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung 1

2 Der Briefwechsel 2

3 Fazit 8

4 Quellen- und Literaturverzeichnis 12

1 Einleitung

Die Beantwortung dieser Frage ist höchst interessant und von Bedeutung, weil dieser Briefwechsel nicht bloß einen persönlichen Gedankenaustausch zwischen den beiden Bischöfen Nestorius und Kyrill beschreibt, sondern es hierbei mehr noch um eine theologische Streitfrage geht, die nicht nur innerhalb ihrer Patriarchate wichtig war, sondern zu einer dringend zu beantwortenden Frage für die gesamte Weltkirche wurde.

Im Zuge der Konflikte gewann sie dermaßen an Relevanz, dass nach zwei trinitätstheologischen Konzilen (Nizäa 325 und Konstantinopel 381) ein drittes Konzil und gleichzeitig ein erstes christologisches einberufen wurde, auf dem über die rechte Auffassung der Christologie entschieden werden sollte, genauer: wie , die Mutter Jesu, in Zukunft weiter genannt werden solle: „Gottesgebärerin“ (nach dem bis dato im ganzen Christenvolk verwendeten Titel für sie) oder aber „Christusgebärerin“, den Nestorius als Begriff ganz neu einbrachte und dadurch den Konflikt schürte.

Auch der Nestorianismus hat sich in Folge dieser theologischen Diskrepanz aus der Alten Kirche zu einer eigenständigen Konfession herausgebildet.

Aufgrund dieser weitreichenden kirchlichen Folgen ist aber auch zu betonen, dass damals (vielleicht mehr als heute) auch politische Konstellationen eine bestimmende Rolle in der damaligen Politik einnahmen: Es herrschte eine ständige Rivalität zwischen den beiden Patriarchaten. Oftmals ist in den christologischen Streitigkeiten aber nur der Machtkampf zwischen den Inhabern der Bischofsstühle von Alexandrien, Antiochien, Konstantinopel und Rom um die Vorherrschaft in der Reichskirche gesehen worden (vgl.

Ritter 2012: 242); eine angemessene Betrachtung des Falls erfordert aber sowohl die Berücksichtigung der historischen Umstände als auch der Kultur der jeweiligen Zeit und Regionen. Zu diesem Zweck lohnt ein genauerer Blick in die Originalbriefe; hier zwar nur in deutscher Übersetzung als editierte Briefausschnitte; ihre Echtheit insgesamt dürfte aber wohl nicht in Frage gestellt werden (selbst wenn man Verfälschungen aufgrund handschriftlicher Abschriften und der Übersetzung ins Deutsche selbstverständlich nie ganz ausschließen darf).



2 Der Briefwechsel

Nestorius, der als Mönch und Priester ein Kloster in der Nähe von Antiochien leitete, bis er 428 von Kaiser Theodosius II. zum Patriarchen von Konstantinop.....[read full text]

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Ein früher Versuch, die Menschwerdung des Logos zu beschreiben, war bereits 381 auf der zweiten Ökumenischen Synode, dem Konzil von Konstantinopel, verworfen worden.

Ihn hatte Apollinaris von Laodizäa unternommen: Er ging von der Dreiteilung des Menschen in „Leib“, „Seele“/„Lebenskraft“ und „Verstand“ aus und betrachtete den „Verstand“ im fleischgewordenen Christus als durch den göttlichen Logos ersetzt – mit dieser glatten Konstruktion aber leugnete er auch die wahre menschliche Natur des irdischen Christus (vgl.

Hage 2007: 31).

Nestorius wiederum strebte nun an, die durch den Apollinarismus gefährdete Vollständigkeit des Menschsein Jesu herauszustellen und dessen Integrität gegenüber den Anhängern der alexandrinischen Schule zu bekräftigen. Er pocht aus diesem Grunde sowohl auf die Unterscheidung der Eigenheiten der beiden Naturen wie auch auf ihre Einheit und weist ausdrücklich den Vorwurf von sich, er predige einen „doppelten Christus“ (vgl.

Kasper u.a. 1998: 747 f.). In seinen Predigten (Sermones 9. 12) drückt er dies folgendermaßen aus: „Denn wir kennen nicht zwei Christi oder zwei Söhne und Eingeborene und Herren, […] sondern einen und denselben, der erblickt ward in geschaffener und .....

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In seinem zweiten Brief an Kyrill, der genauso wie Kyrills zweiter Brief an Nestorius noch zu einem dogmatisch wichtigen Brief wird (da sie ein Jahr später als Grundlage der Urteilsbildung im Konzil dienen und stellvertretend für beide Christologien verlesen wurden) bestätigt er, dass Kyrill die Unterschiedenheit der Naturen anerkannt habe, die seiner Terminologie entsprechend in einem einzigen „prosopon“1 vereinigt seien.

Dennoch bezichtigt er den Bischof von Alexandrien, Kyrill, der Inkonsequenz, da er dem Logos die Eigenschaften des Fleisches zugeschrieben habe und dabei nicht zwischen ihnen trennt. Es sei dagegen vorzuziehen, Christus das Subjekt der Inkarnation zu nennen, um so zu vermeiden, dass die göttliche Natur des Logos leidensfähig werde, da auch „jener göttliche Väterchor“ – gemeint sind die „göttlichen Konzilsväter“ des Nicaenum, auf die sich auch Kyrill in seinem Brief schon berief – „nicht die [mit dem Vater] wesenseine Gottheit [des Sohnes] leidensfähig genannt […] hat“.

Aus diesem Grunde sei es auch „den evangelischen Überlieferungen“ angemessen, von der „Mutter Christi“, also von der „Mutter Gottes“ zu sprechen (vgl. Perrone 1998: 89).

Nestorius wandte sich also gegen die Lehre der Idiomenkommunikation (communicatio idiomatum), die laut Hoping (2010) theologisch im nizänischen Glaubensbekenntnis ihre Grundlage findet „und besagt, dass von dem einen Subjekt, dem Sohn bzw.

Logos Gottes, aufgrund seiner Gleichwesentlichkeit mit dem Vater wie seiner Gleichwesentlichkeit mit uns Göttliches und Menschliches zugleich ausgesagt we.....

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Diese zwölf Anathematismen waren berühmt-berüchtigt, etwa auch wegen ihrer Rede vom Zusammenschluss der beiden Hypostasen in Christus in einer „physischen“ Einung. „Damit komme nämlich ein Element des Unbewußten, Unwillentlichen, biologisch Zwanghaften hinein, das vom göttlichen Logos niemals ausgesagt werden dürfe“ (Ritter 2011: 253).

Diese „Kapitel“ bekräftigen die vollkommene Einheit Christi in typisch alexandrinischen Formeln und verurteilen die traditionellen Formeln der antiochenischen Schule wie „Einwohnung“, „Verbindung“ oder „Zusammenfügung“ (von göttlicher und menschlicher Natur), weil sie nur eine eher zufällige Einheit zweier getrennt bleibender „Teile“ zum Ausdruck brachten (vgl.

Kasper u.a. 1998: 746). Sie präsentierten die alexandrinische Christologie in so radikaler Form (beispielsweise: „Wer nicht bekennt, […], der sei verdammt“; wobei jedes Anathema mit dem selben Schluss des Verdammungswunsches beendet wird), dass sie für einen Antiochener ein unüberwindbares Ärgernis zu sein schienen, denn sie forderten nicht nur die Anerkennung des „Gottesgebärerin“-Titels für [1], sondern auch die Anerkennung der Einheit der beiden Naturen Christi als „hypostatisch geeint“ [2] und als „naturhafte (‚physische‘) Einung“, nicht nur als „bloße Verbindung“ [3].

Nicht zuletzt verlangten sie auch eine Gleichsetzung von Person und Hypostase sowie die Bestätigung des Glaubens an eine Idiomenkommunikation [4] .....

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DownloadBriefwechsel Nestorius und Kyrill. Wie kam es zur theologischen Auseinandersetzung und welche Bedeutung hatte sie für die Kirche damals und heute?
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Deswegen in Alexandrien und Rom angezeigt, bot er mit seiner Intervention dem streitbaren Alexandriner Kyrill zugleich die willkommene Gelegenheit, um mit Unterstützung Roms seine Macht zu stärken und den Sturz des Nestorius auf den Weg zu bringen. In Kyrill den Machtpolitiker zu sehen, kann nicht bestritten werden, aber ihn auf diese Figur hin zu reduzieren scheint ihm und seiner ausgefalteten Theologie aber nicht angemessen.

Seine Theologie hat die gesamte weitere Geschichte des Christentums beeinflusst und ihn zu einem Autor von größerer Bedeutung gemacht (vgl. Moreschini/Norelli 2007: 563).

Die Theologie des Nestorius war in ihrer Absicht rechtgläubig und seine Person nur ein Opfer der kirchenpolitischen Machtkämpfe. Leider war seine Christologie begrifflich nicht in der Lage, auf die alexandrinische Christologie angemessen zu reagieren (vgl.

Frank 2002: 280). Auch für die dritte Partei, Rom, als Schiedsrichter angerufen, sah das Problem ähnlich aus: Die lateinische Sprache und Theologie kannte keine terminologische Alternative und hatte sich spätestens mit Augustinus für die Übersetzung „persona“ entschieden, weil die Übersetzung als „Substanz“ die trinitarische Formel unmöglich machte. Persona konnte sinngemäß beides bedeuten: sowohl die äußere Erscheinung als auch das Subjekt des Handelns; in der augustinischen Christologie hatte sich letztere B.....

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Perrone 1998: 87). Zur Lösung des Streits empfahl er, die Aussage des Evangeliums (vgl. Mt 1,1.162) als richtungsweisend zu sehen und „Mutter Christi“ zu nennen, also eine Bezeichnung zu verwenden, die in seinen Augen jedes Missverständnis ausräumte (vgl. Kasper u.a. 1998: 746). Nestorius trug aber auch allem Anschein nach seine Kritik in unüberlegt scharfer Form vor.

In Treue zur alexandrinischen Logos-Sarx-Christologie stellte der göttliche Logos für Kyrill das einzig wahre Handlungszentrum in Christus dar.

Ganz anders als in der antiochenischen Schule mit ihrem Akzent auf der Eigenständigkeit der menschlichen Natur bis hin zu deren Verständnis als einem zweiten Subjekt neben dem Logos, ist bei Kyrill kein Platz für ein menschliches Handlungssubjekt oder ein generell unterscheidbares menschliches Handlungsprinzip in Christus. Aus dieser Sicht heraus war Kyrill nicht in der Lage, Nestorius in rechter Weise zu verstehen, und genau aus diesen Gründen bestreitet die heutige historische Forschung die Angemessenheit der tradierten Deutung der Lehre des Nestorius, wie sie von seinen Gegnern, vor allem von Kyrill, dargestellt worden ist (vgl. ebd.: 747).

Versteht man Nestorianismus als Häresie einer Lehre von zwei Söhnen oder zwei Personen in Christus, dann war Nestorius wohl kein „Nestorianer“, denn: von einer Zwei-Söhne-Lehre hatte er sich ausd.....

0∋ ⊥†∞;≤+=∞;†;⊥ ⊇;∞ 0≈†∞+≈≤+;∞⊇∞≈+∞;† ∞≈⊇ 9;≈+∞;† =+≈ 6+††- ∞≈⊇ 4∞≈≈≤++∞;† ;≈ 0++;≈†∞≈ ∋∞≈=∞⊇++≤∂∞≈, +∞≈∞†=†∞ 4∞≈†++;∞≈ ⊇;∞ †+⊥;≈≤+∞ 6++∋∞† ⊇∞+ ∋≈†;+≤+∞≈;≈≤+∞≈ 3≤+∞†∞: 1∞≈∞≈ 0++;≈†∞≈ ;≈† ⊇∞+ =+∋ 7+⊥+≈ ∋≈⊥∞≈+∋∋∞≈∞ 4∞≈≈≤+, ;≈ ⊇∞∋ ⊇;∞≈∞+ ≠;∞ ;≈ ∞;≈∞∋ 7∞∋⊥∞† ≠++≈†. 9+ +;∞†† ∋+∞+ †∞≈† ∋≈ ⊇∞+ +≈†+†+⊥;≈≤+∞≈ 9;≈+∞;† ⊇∞+ 0∞+≈+≈ 0++;≈†;, ∞≈⊇ ∋∞≤+ ⊇;∞ ≈∞≈†++;∋≈;≈≤+∞≈ 9;+≤+∞≈ +∞∂∞≈≈∞≈ ≈+≤+ +∞∞†∞ ⊇;∞ 0++;≈†+†+⊥;∞ ⊇∞≈ 4∞≈†++;∞≈, =∞≈∋∋∋∞≈⊥∞†∋≈≈† ;≈ ⊇∞+ 6++∋∞†: „=≠∞; 4∋†∞+∞≈, =≠∞; 8+⊥+≈†∋≈∞≈, ∞;≈∞ 0∞+≈+≈ ;≈ 0++;≈†∞≈“ (=⊥†. ∞+⊇.: 748).

5∞∋ 3≤+†∞≈≈ ;≈† ≈∞≈ ≈+≤+∋∋†≈ ⊇;∞ 6+∋⊥∞ =∞ ≈†∞††∞≈, ≠∋≈ ⊇;∞≈∞ ⊥∋≈=∞≈ 4∞≈∞;≈∋≈⊇∞+≈∞†=∞≈⊥∞≈ ∞;⊥∞≈††;≤+ †++ ∞;≈∞≈ 3;≈≈ +∋††∞≈. […] 3;+ ∋+⊥∞≈ ⊇∞≈∂∞≈, ⊇∋ ≠∞+⊇∞ 0++;≈†∞≈ ∋;† ⊥+;†+≈+⊥+;≈≤+∞≈ 3∞⊥+;††∞≈ ⊥∞†∞≈≈∞††, ≠=++∞≈⊇ ;≈ 3;+∂†;≤+∂∞;† {∞≈∞ 9;+≤+∞≈==†∞+ ⊇;∞ ≈†∋++∞≈ 3∞⊥+;††∞ ⊇∞≈ ⊥+†††;≤+∞≈ 3∞;≈≈ †++ 0++;≈†∞≈ ∋∞†=∞++∞≤+∞≈ =∞+≈∞≤+†∞≈, ∋†≈+ 6∞≈≈∞†≈ ≈⊥+∞≈⊥†∞≈ (3≤+;≈⊇†∞+ 2006: 146).

7++†= ∋††∞⊇∞∋ ≠=+∞ ∞≈ ∋∞≤+ ≈≤++≈ =++=∞≈†∞††∞≈ ⊥∞≠∞≈∞≈, ≠;∞ ∋††∞≈ ≈∞;≈∞≈ 2∞+†∋∞† +=††∞ ≈∞+∋∞≈ ∂+≈≈∞≈, ≠∞≈≈ ⊇;∞ 8;≈∂+∞⊥∋≈=∞≈ =≠;≈≤+∞≈ ∋≈†;+≤+∞≈;≈≤+∞+ ∞≈⊇ ∋†∞≠∋≈⊇+;≈;≈≤+∞+ 0++;≈†+†+⊥;∞ ∋∞† ⊇;∞ †;†∞+∋+;≈≤+∞ 9+∞≈∞ +∞≈≤++=≈∂† ⊥∞+†;∞+∞≈ ≠=+∞≈.

8=††∞ ∋∋≈ ⊇∞≈ 7∞++≈†+∞;† ≈;≤+† ;≈ ⊇;∞ 9;+≤+∞≈⊥+†;†;∂ ∞;≈=;∞+∞≈ †∋≈≈∞≈ ∞≈⊇ ⊇;∞ +∞;⊇∞≈ 3;≈≤++†∞ ∋;† ;++∞≈ ⊥∞⊥∞≈≈=†=†;≤+∞≈ 3†∋≈⊇⊥∞≈∂†∞≈ ⊇∋=∞ =≠;≈⊥∞≈ ∂+≈≈∞≈, ;++∞ 4∞;≈∞≈⊥≈=∞+≈≤+;∞⊇∞≈+∞;†∞≈ ;≈ 5∞+∞ =∞ +∞≈⊥+∞≤+∞≈ – ≠+∋+⊥†;≤+ ≈+⊥∋+ ∞≈†∞+ 4∞†≈;≤+† ∞;≈∞≈ 0≈⊥∋+†∞;;≈≤+∞≈, ⊇∞+ ≈;∞ +=††∞ „;≈ 9†∋∞≈∞+“ ≈≤+;≤∂∞≈ ∂+≈≈∞≈, +;≈ ≈;∞ ≈;≤+ ∞≈⊇†;≤+ ∞≈∋;≈≈=∞+≈†=≈⊇†;≤+ ∞;≈∋≈⊇∞+ ∞+∂†=+†∞≈ – „∞≈ +=††∞ ≈;≤+, ≠;∞ ∂∋∞∋ =∞ +∞=≠∞;†∞†≈ ;≈†, +∞+∋∞≈⊥∞≈†∞†††, ⊇∋ß ≈;∞ ≈;≤+ †+∞+†+⊥;≈≤+ ;≈ ≠∞≈∞≈+∋††∞+ 0+∞+∞;≈≈†;∋∋∞≈⊥ +∞†=≈⊇∞≈“ (5;††∞+ 2011: 249 †.).


4 0∞∞††∞≈- ∞≈⊇ 7;†∞+∋†∞+=∞+=∞;≤+≈;≈

0∞∞††∞:

5;††∞+, 4⊇+†† 4∋+†;≈: 4††∞ 9;+≤+∞ (9;+≤+∞≈- ∞≈⊇ 7+∞+†+⊥;∞⊥∞≈≤+;≤+†∞ ;≈ 0∞∞††∞≈, 3⊇. 1).

4∞∞∂;+≤+∞≈-2†∞+≈: 4∞∞∂;+≤+∞≈∞+ 2∞+†∋⊥≈⊥∞≈∞††≈≤+∋†† 201210 (1977).


3∞∂∞≈⊇=+†;†∞+∋†∞+:

8+++≈∞+, 8∞+∞+†∞≈ 5.: 7∞+++∞≤+ ⊇∞+ 0∋†++†+⊥;∞. 6+∋≈∂†∞+† ∋∋ 4∋;≈: 0∞†∞+ 7∋≈⊥ 20042.


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