Powerpoint Presentation

Gattungstheorie: Einführung in die Epik

2.785 Words / ~41 slides
<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 8.21 $
Document category

Powerpoint
Literature

University, School

University Bonn

Author / Copyright
Text by Evelyn O. ©
Format: PDF
Size: 0.68 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.0 of 5.0 (1)
Networking:
0/0|0[0.0]|2/4







More documents
Analysis of the speech I Have a Dream by Martin Luther King A The speech “I Have a Dream” from Martin Luther King contains many famous quotes and references. In the following I explain some selected quotes and clarify what effect they have. One famous quote from Martin Luther King is his sentence “We cannot walk alone” (l.64) He illustrates with these words that the world can´t solve conflicts without cooperation. So he demands that the black and white citizens forms a unit and respect each other. Another quote to consider is: “We can never be satisfied as long as the Negro is the victim of the unspeakable horrors of police brutality”. (l.68-69). Martin Luther points out, that the whole nation can´t be proud of itself, because the police consider the black community as their enemies and use violence against them. Therefore the black people suffer from their “brutality”. He criticizes the behavior of the police and claims that they stop oppressing the black people. Martin Luther King message is to stop racism. Martin Luther King also expresses his imagination for a better America: “I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: We hold these truths to be self-evident: that all men are created equal. (l.97-99). Martin Luther King hopes that the United States of America will change their way of thinking and will be persuaded of the fact, that all ..

LITERATUR I


Einführung in die Epik

 

EPIK

    • es geht um erzählende Texte  

    • wird erkannt an einem Erzähler, der eine Geschichte erzählt – narrative Texte 

    • Urform der Epik: Epen der Antike (Ilias und Odyssee v. Homer, Aeneis von Vergil) – in gebundener Rede verfasst; moderne Epik ist zum Großteil in ungebundener Rede 

    • Franz K. Stanzel (Erzähltheorie in den 1970ern) spricht von „Mittelbarkeit“: wichtiges Merkmal epischer Texte 

    • Form: meist in Prosa, nicht in gebundener, sondern in ungebundener Rede 

     

    2 Dimensionen

    1. Literarisches vs. alltägliches Erzählen

    Alltägliches Erzählen: meist wird von realen Vorkommnissen erzählt

    Literarisches Erzählen: fiktive Handlungen werden erzählt

    2. Dichterisches vs. nicht dichterisches Erzählen

     

    Schema:

     

    real

    dichterisch

    fiktiv

    nicht dichterisch

     

    Kombinationen:

    Reales und nicht dichterisches Erzählen         = alltägliches Erzählen

    Fiktives und dichterisches Erzählen                 = literarisches Erzählen

    Reales und dichterisches Erzählen                 = z.B. Biografie, Autobiografie; sind am Rande der Literatur angesiedelt

    Fiktives und nicht dichterisches Erzählen         = Lüge

     

     

    Frühe Erzähldebatten

    •   

    .....[read full text]

Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
  • (Russischer Formalismus in den 1910 u. 20er Jahren: Literaturwissenschaftler und Linguisten arbeiten zusammen; neu: es geht nicht so sehr um die Bedeutung des Textes – hermeneutischer Gehalt – sondern um die sprachliche Gestaltung, Struktur) 

  •   

  • Unterscheidung Fabel und Sujet eingeführt (Erzähltes und Erzählen) 

  • Todorov: übernimmt dieses Zweiteilung von Tomaševski, sprachliche Änderung: histoire (Was, Geschichte) und discours (Wie, Art der Präsentation) – meint ungefähr das Gleiche, aber Unterschiede 

  •   

  • Strukturalismus (ab 1950) 

  • Erzähltheoretiker: Gerard Genette (weitet 2er-Modell zu einem 3er-Modell aus: 

  • Histoire (Was, das Erzählte) – recit (Erzählung – Aufbau, Struktur) – narration (das Erzählen = der produzierende, narrative Akt) 

  •   

  • [Literaturhinweis:] Scheffel/Martinez: übernehmen Dreiteilung von Genette, aber 

  • Erzählte = Geschichte 

  • Erzählung + Erzählen: kann man zusammenfassen unter dem Begriff der „Darstellung“ – diese beiden Stränge werden von Scheffel u. Martinez zusammengefasst 

  •  

    WIE (=Da.....

    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis
    This page(s) are not visible in the preview.
    Please click on download.
    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis
  • b. Anachronie: 

  • Abläufe des Geschehens und Ablauf der Erzählung stimmen nicht überein.
     

  • Möglichkeiten: 

  • Analepse = Rückwendung (Erzähler steigt bei b ein und bringt später erst auf a - die Vorgeschichte)
    ist eigentlich aus jeder Erzählperspektive möglich. Bsp. Döblin Berlin Alexanderplatz am HANDOUT
     

  • Prolepse = Vorausdeutung (ein in der Zukunft liegendes Ereignis wird vorweggenommen)
    verlangt einen allwissenden, auktorialen Erzähler. Bsp. Homer Ilias
     

  • c. Achronie: 

  • ist dann der Fall, wenn sich keine zeitliche Abfolge feststellen lässt (z.B. bei experimentellen, surrealistischen Texten) 

  •   

  • Funktionen der zeitlichen Gestaltung:

    • Auflösende vs. aufbauende Rückwendung (bei Analepse) 

    • Auflösende Rückwendung: bspw. beim Krimi (steht am Ende einer Erzählung)
       

    • Aufbauende Rückwendung: befindet sich am Beginn einer Erzählung, erklärt z.B. wie der Held in die Situation gekommen ist, in der er sich befindet. Alfred Döblin Berlin Alexanderplatz ist ein Bsp. für eine aufbauende Rückwendung („Gestern noch hatte er Kartoffeln gehackt…“) 

    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis
    This page(s) are not visible in the preview.
    Please click on download.
    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis

    Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.“

     

    • 2. Dauer  

    • 5 Möglichkeiten: 

    • zeitdeckend: Erzählzeit und erzählte Zeit stimmen überein; wirkliche Zeitdeckung ist nur im Theater möglich, aber auch im Roman bei längeren Passagen (Bsp. Fontane Grete Minde am HANDOUT) 

    • zeitdehnend: Erzählzeit ist länger als die erzählte Zeit (Bsp. Ilse Aichinger Spiegelgeschichte) 

    • zeitraffend: Erzähltempo wird schneller, Erzählzeit ist viel kürzer als das, was erzählt wird. Bsp. Stifter Der Hochwald: „Jahre kamen und vergingen…“ 

    • Zeitsprung: extreme Form der Zeitraffung; ein Zeitabschnitt wird übersprungen. Tolstoi Krieg und Frieden am HANDOUT 

    • Pause: das Geschehen steht still, aber die Erzählung geht weiter. Bsp. Robert Musil Der Mann ohne Eigenschaften, Laurence Sterne Tristram Shandy am HANDOUT 

    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis
    This page(s) are not visible in the preview.
    Please click on download.
    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis
     

    • 3. Frequenz 

    • (Wie oft wird etwas erzählt?) 

    • singulative Erzählung: einmal wird erzählt, was geschehen ist  

    • repetitive Erzählung: es wird wiederholt erzählt, was sich einmal zugetragen hat (Bsp. Stilübungen von Queneau, Joseph Winkler: erzählt Selbstmord seiner Freunde immer wieder) 

    • iterative Erzählung: es wird einmal erzählt, was sich wiederholt zugetragen hat (Bsp. Honoré de Balzac „Eugénie Grandet“ am HANDOUT) 

     

    B Modus

    • bezeichnet die Mittelbarkeit und die Perspektivierung 

    • die Mittelbarkeit basiert auf der Erzählerinstanz (von Franz K. Stanzel beschrieben) 

    • Mittelbarkeit kann unterschiedlich stark in Texten zum Vorschein kommen, tendenziell schwächer ist die Mittelbarkeit in Trivialromanen, in anspruchsvolleren Texten ist sie leichter erkennbar 

    .....

    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis
    This page(s) are not visible in the preview.
    Please click on download.
    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis
     

    • Innerer Monolog: Blüte mit Arthur Schnitzler (Leutnant Gustl am HANDOUT, Fräulein Else), ist eine Art stummes Selbstgespräch in der 1. Person. Erfinder war E. Dujardin. 

    • Bewusstseinsstromtechnik: wurde von James Joyce in seinem Roman „Ulysses“ entwickelt – „stream of consciousness“. Die innere Wahrnehmung + Wahrnehmung von außen wird in den Textfluss hereingenommen. Art erweiterter innerer Monolog. Bsp. Döblin Berlin Alexanderplatz 

    • 2. Erzählperspektiven nach Stanzel – 3 Erzählsituationen: 

    • personale Erzählsituation: erzählt aus der Perspektive einer Figur; Gedanken, Empfindungen, Wahrnehmungen einer Figur werden gut kennengelernt, aber diese Sicht ist auch gewissermaßen eingeschränkt; Erzählkommentare; Eindruck der Unmittelbarkeit ist hier besonders groß 

    • auktoriale Erzählsituation: hier wird aus der Perspektive eines allwissendes Erzählers erzählt; dieser steht außerhalb der Geschichte, kennt die Gedanken/Überlegungen etc. aller Figuren 

    • Ich-Erzählsituation: Ich-Erzähler, ist eine Figur wie andere innerhalb der Geschichte, erlaubt sehr tiefe Einsichten, ist aber auf die Perspektive der einen Figur beschränkt 

    This page(s) are not visible in the preview.
    Please click on download.
    Download Gattungstheorie: Einführung in die Epik
    Click on download to get complete and readable text
    • This is a free of charge document sharing network
    Upload a document and get this one for free
    • No registration necessary, gratis

    Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
    Swap+your+documents



    Parse error: syntax error, unexpected '{' in /var/www/bodo/dokumente-online.com/caching_ende.inc on line 23