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Literature

University, School

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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LITERATURTHEORIEN

Literatur I:
Einführung in die Literaturtheorie
und literaturwissenschaftliche Textanalyse


HERMENEUTIK

      Der Begriff Hermeneutik (grch. hermeneúein = aussagen, verkünden, übersetzen, erklären,

      auslegen; Hermeneutike techné – Kunst der Auslegung und Übersetzung) bezeichnet

      die Theorie und Methodik des Verstehens und plausiblen Interpretierens von Texten

      (i.w.S. auch die Theorie des Verstehens allgemein). Entsprechend liegt die Annahme zugrunde, dass Texte einen Sinn haben bzw. dass sich interpretatorisch ein Bedeutungszusammenhang für einen literarischen Text konstruieren lässt.


HERMENEUTIK

      Das Ziel der Interpretation kann in der Ermittlung kohärenter Bedeutungen von Texten,

      der Rekonstruktion dezidiert historischer Bedeutungen oder auch im Verstehen

      von Autor/Autorin oder Epoche bestehen. Vor einer philosophischen Folie kann das

      Ziel des Textverstehens auch in der Veränderung des eigenen Horizonts (Horizontverschiebung) liegen.

      Das Modell für das Verstehen ist der sog. hermeneutische Zirkel.


HERMENEUTIK

      Er dient der Veranschaulichung des hermeneutischen Verfahrens als einer Kreisbewegung zwischen zwei Polen – etwa zwischen dem Ganzen und seinen Teilen (z.B. Buch und Kapitel, Einzeltext und Werkzusammenhang), zwischen Anfangshypothese/Vorurteil/Vorverständnis und Text/konkreter Textgestalt/Einzelelementen des Textes, zwischen Subjekt und Objekt.



      Zwischen diesen Polen vollziehen sich abwechselnd Bewegungen der Synthese (Hypothesenbildung, Herstellung von Gesamtdeutungen) und der Analyse (die Hypothesen modifizierende Betrachtung der Teile [z.B. Textkapitel, grammatische Strukturen usw.]).




HERMENEUTIK

     Da das Verständnis des Ganzen und das Verständnis der Teile zu jeweils wechselseitigen Modifikationen führen, kann man auch von einer hermeneutischen Spirale ausgehen:

     Wird das Vorverständnis des Ganzen in der Analyse mit den Teilen konfrontiert, determiniert die Anfangshypothese nicht nur das Verständnis der Teile, sondern resultierena us der genauen Betrachtung der Teile neue Deutungsaspekte und Fragestellungen, die wiederum auf die Interpretation des Ganzen zurückwirken. Das Verstehen kehrt also – im Modell gedacht – nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück.

     Das hermeneutische Paradigma hat in seiner Geschichte nicht nur die Literaturwissenschaft, sondern auch die Philosophie und Theologie beeinflusst.



HERMENEUTIK

   Die Wurzeln der Hermeneutik liegen in der Antike. Die Werke HOMERS oder HESIODS beispielsweise wurden einerseits auf ihren Wortlaut und ihre sprachliche Gestalt (Wörter,vgrammatisch-syntaktische Strukturen, Bedeutungen – sensus litteralis), andererseits auf einen übertragenen Sinn, auf mehrfache Wortbedeutungen (sensus allegoricus) untersucht.



HERMENEUTIK

    Die Bibelhermeneutik (besonders AUGUSTINUS VON HIPPO [354-430]) erweiterte das Konzept verschiedener Sinnebenen (vierfacher Schriftsinn): Neben dem wörtlichen (literalen) und allegorischen Sinn wurden dem biblischen Text (aber auch heidnischen Texten, der Geschichte und der Natur) ein moralischer Sinn (sensus moralis) und schließlich ein anagogischer Sinn (sensus anagogicus) zugeschrieben.


HERMENEUTIK

      Der Reformator MARTIN LUTHER lehnte die Idee der Mehrfachcodierung der Bibel ab und griff damit auch die Deutungshoheit der Kirchenlehrer an. Er plädierte für eine intensive

Auseinandersetzung mit dem biblischen Text und dessen wörtlichem Sinn, die das Ganze der Bibel im Blick behält bei der Betrachtung der Einzelstellen, also die Einzelstelle im Zusammenhang des Gesamttextes liest, was ansatzweise dem Bild des hermeneutischen Zirkels entspricht.



HERMENEUTIK

      Die romantische Hermeneutik des späten 18. und des 19. Jahrhunderts kultivierte die Unmöglichkeit adäquaten, restlosen Verstehens. Im Zusammenhang mit der Idee einer „progressiven Universalpoesie“ wird der literarische Text hier zum Ausgangspunkt für unendlich viele interpretatorische Spiele des Lesers, der dabei ebenso am Text wirkt wie der Autor bei dessen Produktion (Sympraxis).


Der Theologe und Philosoph


FRIEDRICH SCHLEIERMACHER (1768-1834) ging von einem zweiteiligen Interpretationsverfahren

aus psychologischer und grammatischer Interpretation aus:


Einerseits müsse ein Text durch Einfühlung in den Autor psychologisch interpretiert werden; andererseits müssen die sprachlich-grammatischen Strukturen untersucht werden, um das auf Einfühlung gründende ‚divinatorische‘ (seherische) Verstehen mit dem (individuellen) Sprachgebrauch des Autors abzusichern. Zugleich ermöglicht die grammatische Interpretation ein Verstehen des Textes über den Autor hinaus, da die sprachlichen Strukturen allgemein verfügbar und historisch veränderlich sind.


HERMENEUTIK

      Als eine Gegenbewegung zum Positivismus etablierte sich ab dem ausgehenden

19. Jahrhundert die geistesgeschichtliche Literaturwissenschaft, die besonders in den

1910er und 1920er Jahren das Fach entscheidend prägte. Basierend auf der Unterscheidung

zwischen erklärenden Naturwissenschaften und verstehenden Geisteswissenschaften konzipierte


HERMENEUTIK

        WILHELM DILTHEY (1833-1911) die Auseinandersetzung mit Literatur als das „Nachfühlen fremder Seelenzustände“. Verstehen heißt hier Miterleben durch Einfühlung. An die Stelle des kausalen Erklärens tritt das Verstehen von Zusammenhängen, die sich einer bloßen Kausalität und Objektivierbarkeit entziehen.

Dabei geht es nicht nur um das Verstehen von Texten oder Autoren, sondern auch um das weiterreichende Verstehen von Epochen und dem jeweiligen Zeitgeist. Durch diese philosophische Ausrichtung erfährt die Literatur eine Aufwertung zum Medium des Geistes einer Epoche. Dies verhalf der deutschen Literaturwissenschaft aus einer Krise heraus, in die sie durch die Konzentration der positivistischen Forschung auf Textkritik und Edition, auf die Rekonstruktion von Werkgeschichten und Biographien geraten war.


HERMENEUTIK

      Die Problematik der geistesgeschichtlichen Literaturwissenschaft liegt u.a. in partiell spekulativen Tendenzen der entworfenen komplexen Zusammenhänge und in der Gefahr, vor der Folie des Zeitgeistes Unverständliches oder Widersprüchliches zu planieren, da im Verstehen Autor, Leser und das Werk mit dem in ihm ausgedrückten Geist der Epoche gewissermaßen zur Deckung kommen sollen.

      Die Ausrichtung des Textverstehens auf die Ideengeschichte und überindividuelle Zusammenhänge

führte zu Publikationsformen wie Monographien und geistesgeschichtliche Überblicksdarstellungen.




HERMENEUTIK

Bei MARTIN HEIDEGGER (1889-1976) erlangte das Verstehen eine existenzielle Funktion als Art und Weise des In-der-Welt-Seins, da alles in Sprache gefasst und durch

     Sprache vermittelt sei, man somit nur verstehend in der Welt sei und das Verstehen von Sprache einem erst die Welt erschließe. Der Schwerpunkt von HEIDEGGERS Ansatz liegt

     auf der philosophischen Erkenntnistheorie, die allerdings durchaus Konsequenzen für die Theorie des Verstehens literarischer Texte hat: HEIDEGGER relativiert die Objektivität des Erkennens und betont den Einfluss des eigenen Verstehenszugangs. Die Kreisbewegung des Verstehens hängt von den individuellen Vorbedingungen ab. Es besteht eine grundsätzliche Distanz zwischen dem zu verstehenden Gegenstand und dem, als was der Interpret ihn schließlich versteht.



HERMENEUTIK

HANS-GEORG GADAMER (1900-2002) wies der Literatur die Funktion zu, fremde Horizonte zu erfahren und den eigenen Horizont zu verändern/verschieben. Die Konfrontation des Texthorizontes mit dem Horizont des Interpreten verändert den Text selbst in seinem Sinngehalt. Zumindest idealerweise wird eine Horizontverschmelzung angestrebt,

      also die Annäherung der Horizonte bis zur Deckung; da die unterschiedlichen Horizonte sich gegenseitig und damit auch das jeweils neuerliche Aufeinandertreffen

      und sich daraus ergebende Fragen modifizieren, lässt sich der hermeneutische Prozess nicht abschließen ( hermeneutische Spirale)



Hertha Müller:

Werkimmanente Interpretation


    Nach einer Phase völkisch ausgerichteter Literaturwissenschaft, in der Literatur unter nationalhistorischem Aspekt gelesen und in nationalistischem wie antisemitischem Sinne pädagogisch gebraucht wurde, wurde die (westdeutsche) Germanistik der Nachkriegszeit bis in die 1960er Jahre von der werkimmanenten Interpretation dominiert.


Ansätze zu dieser literaturwissenschaftlichen Richtung hatte es bereits in den 1910er und 1920er Jahren gegeben.

    In der Tradition der Hermeneutik stehend, wertete die Werkimmanenz die Interpretation wieder zur Hauptaufgabe des Faches auf. Allerdings setzte das Verstehen bei der spezifisch formalen, ästhetischen Qualität der Literatur an und nicht bei Kontexten wie etwa der Autorbiographie, Literatur- oder Sozialgeschichte. Geistes- oder ideengeschichtliche Hintergründe sollten eine nur passagere Rolle spielen.

Werkimmanente Interpretation

      Dieses Verfahren versprach eine überzeitliche, ahistorische und vor allem ideologiefreie Perspektive.

      Literarische Texte als autonome, in sich geschlossene Kunstwerke sollten allein aus sich heraus verstanden werden. Der Geist, die Idee des Textes ergebe sich aus seiner

      Sprachkunst, die genau nachzuvollziehen und ‚behutsam‘ zu beschreiben sei, „dass wir begreifen, was uns ergreift“, wie es EMIL STAIGER (1908-1987) in Die Zeit als Einbildungskraft des Dichters (1939) formulierte. Die Ergebnisse dieser subjektiv geprägten

      Herangehensweise sollten aber durchaus anhand der Erkenntnisse, die die Literaturwissenschaft zuvor gewonnen hatte, überprüft werden.


Werkimmanente Interpretation

      Auch WOLFGANG KAYSER (1906-1960, u.a. Das sprachliche Kunstwerk, 1948) verstand Literatur als autonom. Stärker noch als STAIGER betonte er die Kohärenz des literarischen Kunstwerks, seine sprachliche Einheit und Abgeschlossenheit. Diese Stimmigkeit des sprachlichen Gefüges gelte es bei der Untersuchung von Texten herauszuarbeiten.


Dazu wurde ein umfangreiches Instrumentarium zur Analyse von z.B.

      Aufbau/Komposition, Stil, rhetorischer Gestaltung, Gattungsspezifika (z.B. Metrik) genutzt und zu Teilen neu entwickelt.

      Das entscheidende Verdienst der werkimmanenten Interpretation liegt in der Erarbeitung dieser Verfahren intensiver Textarbeit (ähnlich dem close reading). Als problematisch wurde schließlich die Ausblendung historischer, sozialer oder auch politischer Kontexte gesehen, die beispielsweise ganze literarische Strömungen (z.B. Junges

      Deutschland) aus der literaturwissenschaftlichen Betrachtung ausschloss.



Strukturalismus

        Der Strukturalismus als erkenntnistheoretischer Ansatz und als Methode prägte einen bestimmten Literaturbegriff und damit einhergehende Verfahren und Instrumentarien der Textanalyse.

        Ausgehend von den linguistischen Konzepten FERDINAND DE SAUSSURES (1857-1913, Cours de linguistique générale, 1916 posthum) rückt die sprachlich-strukturelle Seite der Literatur ins Zentrum der Betrachtung. DE SAUSSURE differenziert die Sprache nach langue und parole, also nach dem abstrakten, allgemein verfügbaren, überindividuellen Sprachsystem einerseits und dem konkreten, aktualisierenden Gebrauch der Sprache andererseits. Außerdem bestimmt er das Verhältnis von Signifikant (Zeichenkörper) und Signifikat (Zeichenbedeutung) als arbiträr, also willkürlich. Signifikanten sind nicht natürlicherweise Signifikate inhärent. Die Bedeutung eines Zeichens hängt von dessen Position im System Sprache und den Relationen zu anderen Zeichen ab – also vom paradigmatischen Gegeneinander (Oppositionen), vom syntagmatischen Miteinander (Kombinierbarkeit) sowie vom differenten und differenzierenden Gebrauch von Zeichen (Differenzprinzip).

Struktur.....[read full text]




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      􀃆Bedeutung ist nie genau bestimmbar, sondern lediglich über verschiedene Kontextualisierungen eingrenzbar

      "Il n'ya pasde horstexte." (Derrida)

      􀃆es gibt kein Zentrum außerhalb eines Textes, das den Text zu einem stimmigen Gefüge verbindet und Bedeutung stiftet

      􀃆Kritik am "Logozentrismus" der westlichen Welt

      Dekonstruktivistisches Lesen = Suche nach immer wieder neuen Beziehungen zwischen Textelementen, um deren bedeutungsverschiebenden Unterschiede offenzulegen(= "différance"

      􀃆"dissémination" = Bedeutungsexplosion


Überblick Poststrukturalismus



      "reading against the grain“ (gegen den Strich lesen)

       􀃆Versuch, Bedeutungsmöglichkeiten offenzulegen, die der Bedeutung an der Textoberfläche widersprechen ("Textunbewusstes")

      􀃆zeigen, dass Texte eher durch Brüche und Unvereinbarkeiten gekennzeichnet sind als durch eine innere Einheit(lichkeit)

      meist Konzentration auf kürzere Textpassagen, um deren unterschiedliche Lesarten auszuloten; dabei oft Interesse an Wortspielen etc.

      Verzicht auf Fazit einer eindeutigen Meinung; statt dessen Bereitstellung vielfältiger Bedeutungsmöglichkeiten




Ein Tisch ist ein Tisch v. Peter Bichsel

Dekonstruktion

    Der Begriff Dekonstruktion wird häufig als Synonym für Poststrukturalismus gebraucht, stellt aber vielmehr eine Spielart des Poststrukturalismus dar, die in den 1980er und 1990er Jahren stark in der Literaturwissenschaft rezipiert wurde und mittlerweile in Positionen wie z.B. die feministische Literaturtheorie, die psychoanalytische Literaturwissenschaft oder die Postcolonial Studies integriert worden ist. Der erste und wichtigste Denker der Dekonstruktion war JACQUES DERRIDA (1930-2004); ihre Applikation auf die Literaturwissenschaft betrieben vor allem die sog. Yale Critics (u.a. HAROLD BLOOM, PAUL DE MAN).


Die Praxis der Dekonstruktion besteht vor allem in subversiven Lektüren. Es handelt sich hier um literaturkritische Verfahren – literaturkritisch deshalb, weil es nicht um die kohärente Interpretation von Texten geht und sich der Ansatz prinzipiell einer wissenschaftlichen Systematik entzieht.


[kohärent = logisch, folgerichtig]


Die Ästhetik der Dekonstruktion

Diskursanalyse

      Als Diskurs (frz. discours, lat. discursus = das Umherlaufen, Sich-Ergehen; urspr. Gespräch,

      Konversation u.ä.) wird nach MICHEL FOUCAULT (1926-1984) eine zusammengehörende Menge von Aussagen (nicht von Ausgesagtem) bezeichnet; sämtliche Diskurse einer Epoche bilden ein Archiv.

      Diskurse sind Ordnungen des Denkens, Redens, Wissens; sie können z.B. nach Oppositionen wie normal/anormal, vernünftig/wahnsinnig oder männlich/weiblich strukturiert sein. Damit werden soziale Gegenstände erst produziert, Zugehörigkeiten und

      Funktionalitäten markiert, aber auch Ausschlüsse vorgenommen. Diskurse regeln, wie über etwas gesprochen wird (in welchen Äußerungszusammenhängen, mit welchen Rederoutinen usw.).



„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ (Sokrates)

Diskursanalyse

    Was sich Diskurskategorien entzieht, wird nicht besprochen und somit ausgegrenzt. Entsprechend determinieren Diskurse das Verständnis von etwas. Ein bestimmtes Wissen oder Verständnis ist nicht natürlicherweise gegeben, sondern sprachlich bzw. i.w.S. diskursiv konstituiert und vermittelt. Das stellt grundsätzlich die Gewissheit von Wissen und Erkenntnissen in Frage. Wissen ist das Ergebnis einer komplexen diskursiven Praxis der Wissensakkumulation, -regulierung und –verarbeitung durch maßgebende Institutionen oder Sprecher auf der Grundlage von Sprachregelungen. Auch das als individuell vorgestellte Subjekt ist nur Produkt von Diskursen.



Diskursanalyse

      Die Diskursanalyse hat methodisch in der Literaturwissenschaft prinzipiell zwei Richtungen genommen:

                 die Erforschung von Diskursen, in die sich literarische Texte ein ordnen lassen, und die auf der

                 Erforschung von Diskursen fußende Textuntersuchung

(z.B. hinsichtlich der Thematisierung des Wahnsinns in der Literatur). Der Fokus richtet sich also vorrangig auf Kontexte oder liest Texte von Kontexten her.


Diskursanalyse

      Die Diskurstheorie hat verschiedene Konsequenzen für die Literaturwissenschaft –

      sowohl für den Literaturbegriff als auch für die literaturwissenschaftliche Methodik.

      Literarische Texte werden nicht als autonome Gebilde wahrgenommen, sondern als von Diskursen determiniert oder auch von Machtstrukturen geprägt (Institutionen wie Literaturkritik/Feuilleton, Preis-/Stipendiensystem, Zensur etc.). Sie werden entsprechend auf ihre Teilhabe an Diskursen bzw. Diskursformationen sowie auf in ihnen erkennbare Diskurselemente und -praktiken (also nicht mehr auf z.B. abgebildete Realität) hin untersucht.


Diskursanalyse

        Der Autor existiert nur noch als historische Autorfunktion – ein Konstrukt, dem man Texte zuschreibt und mit dem diskursives Material geordnet und verbreitet wird. Damit werden auch die Idee der Intention und der Werkbegriff in Frage gestellt: Texte gelten nicht mehr als genuin vom (genialischen) Autor verantwortete Werke. Auch bei Lesern wird davon ausgegangen, dass ihr Verständnis von Literatur und ihr Reden darüber von Diskursen geprägt ist. Daneben ist die Literaturgeschichtsschreibung zu relativieren, da auch hier diskursive Verfahren der Auswahl und des Ausschlusses ablaufen. Literatur firmiert im Rahmen der Diskurstheorien als Spezialdiskurs mit eigenen Regeln.


        Zugleich wird sie als Interdiskurs (u.a. JÜRGEN LINK) aufgefasst, indem sie zu anderen Diskursen analoge Aussageverfahren aufweist, diskursübergreifende Gegenstände mitverhandelt (z.B. Sexualität) oder auf ihr zugleich eigene und diskursübergreifend gebrauchte Elemente (z.B. Metaphern, Kollektivsymbole, Mythen usw.) rekurriert.


        So in den literarischen Diskurs hineingekreuzte in anderen Diskursen virulente Positionen

        können dabei verstärkt, aufgelöst oder unterlaufen werden. Als Sonderfall der Interdiskursivität kann die Intertextualität betrachtet werden.

Intertextualitätstheorien


Intertextualität meint allgemein das Bezogensein v.a. literarischer Texte auf andere

(auch nicht-literarische) Texte. Texte entstehen demnach in Abhängigkeit von anderen,

haben Ähnlichkeiten oder weichen gezielt voneinander ab und liefern damit evtl. auch

Verstehenszugänge für Leser.

Man kann grundsätzlich zwei Richtungen von Intertextualitätstheorien unterscheiden:

deskriptive und ontologische.

Deskriptive Intertextualitätstheorien systematisieren herkömmliche offensichtliche

Bezüge zwischen Texten – bewusste Zitate, Anspielungen oder Bezugnahmen, die die jeweiligen Prätexte leicht erkennen lassen.

Intertextualitätstheorien

Auch GÉRARD GENETTES Versuch einer Typologie zur Beschreibung intertextueller

      Bezüge gehört in diese Kategorie. Er unterscheidet Zitat, Paratextualität (z.B. Titel,

      Vorwort), Metatextualität (Kommentierung eines anderen Textes), Hypertextualität

      (z.B. die Transformation eines Prätextes in eine Parodie) und Architextualität (Gattungsbezüge, Rückgriff auf Gattungsmerkmale).


      Die ontologischen Intertextualitätstheorien gehen von einem prinzipiellen dialogischen Verhältnis von Texten aus. In Anknüpfung an MICHAIL BACHTINS Theorie der Dialogizität ist jede Äußerung im Kontext der permanent verwendeten, dabei gleichsam zitierten und modifizierten Sprache zu betrachten. Entsprechend wird in der poststrukturalistischen Intertextualitätstheorie (v.a. JULIA KRISTEVA) die Einheit und Autonomie literarischer Texte in Frage gestellt.

Julia Kristeva

      Texte haben demnach keinen semantischen Kern, sie verweisen vielmehr auf andere Texte (die ihrerseits wieder auf andere Texte verweisen usw.) und partizipieren an Diskursen. Die Texte werden verbunden durch einen nicht zu greifenden Intertext. Diese Form der Intertextualität ist abgekoppelt vom Autorsubjekt.



Psychoanalytische Literaturwissenschaft

      Für die psychoanalytische Literaturwissenschaft können drei grundsätzliche Richtungen

      unterschieden werden: autorbezogene, leserbezogene und die Figurenpsychologie.

      Aus der autorbezogenen Perspektive werden die Autorpsyche und die Produktion

      von Literatur untersucht. Texte werden dabei als Ausdruck des Unter- oder Unbewussten

      der Autoren gelesen, deren Traumata oder verdrängte Probleme und Sehnsüchte

      etwa im literarischen Prozess sublimiert oder ersatzhalber durchlebt werden. Auch

      Schaffensbedingungen können hier eine Rolle spielen. Ferner geht es um die Klärung

      der grundsätzlichen Frage, wie aus Phantasie Kunst wird.

Psychoanalytische Literaturwissenschaft

        Auch an der Erforschung der Rezeption von Literatur hat die Literaturpsychologie

        Anteil. Literatur wird hier zum Beispiel als Spielraum für Probe-/Ersatzhandeln gesehen,

        in den Leser ihre eigenen Lebenserfahrungen und Phantasien projizieren und dabei

        als problematisch empfundene, evtl. unterdrückte Phantasien ersatzhalber durchleben

        und akzeptieren können. Die Literaturwissenschaft geht hier teilweise empirisch vor,

        indem reale Leser auf ihre Assoziationen zu bestimmten Texten befragt werden.

        Bei der Figurenpsychologie werden Analyse- und Interpretationsmuster aus der Psychoanalyse

        oder Persönlichkeits- und Verhaltenskonzepte aus der Psychologie herangezogen,

        um den Charakter oder das Verhalten von Figuren (und Figurenkonstellationen

        oder Handlungsverläufe) in literarischen Texten psychologisierend zu interpretieren.

        Dies bietet sich besonders bei Texten an, die unter dem Einfluss der Psychoanalyse entstanden

        sind.



Psychoanalytische Literaturwissenschaft

      Der Vater der psychoanalytischen Literaturwissenschaft ist SIGMUND FREUD (1856-

      1939, z.B. Die Traumdeutung, 1900), der versuchte, die Vorgänge in der Psyche systematisch beschreibbar und verstehbar zu machen. Dazu untersuchte er etwa Beschreibungen seiner Patienten von ihren Träumen und Phantasien auf Auffälligkeiten wie Bildverschiebungen (Metonymien), Bildverdichtungen (Metaphern) oder Symbole hin, um ausgehend davon einen tiefer liegenden Sinn neben dem rein wörtlichen zu rekonstruieren, was er als ein unabschließbares interpretatorisches Spiel begriff. Im Grunde handelt es sich hier um ein texthermeneutisches Verfahren (PAUL RICOEUR hat entsprechend den Begriff Tiefenhermeneutik für die Suche nach einem Subtext hinter dem vordergründig Ausgesagten geprägt).




      FREUD untersuchte auch literarische Texte aus psychoanalytischer Perspektive, z.B.

      E.T.A. HOFFMANNS Der Sandmann und WILHELM JENSENS Gradiva, und gab damit

      selbst die Übertragung der Techniken der Psychoanalyse auf die Analyse und Interpretation literarischer Texte vor. Darüber hinaus hat er sich mit Fragen der Produktion von Literatur beschäftigt (z.B. in Der Dichter und das Phantasieren, 1908).


Arthur Schnitzler: Die grüne Krawatte

Kulturwissenschaftliche Ansätze

      Cultural Studies

      Die Cultural Studies (Kulturstudien; Sammelbezeichnung) entwickelten sich in den von

      massiven sozialen, politischen und kulturellen Veränderungen geprägten 1960er Jahren in Großbritannien. Den Anfang machten kulturkritische Arbeiten, die die gesellschaftlichen Veränderungen und ihre Auswirkungen aufarbeiteten.

      In der Folge wurden u.a. auch literarische Texte unter kulturkritischen Perspektiven betrachtet, wodurch vermehrt auch subkulturelle Phänomene etwa der Populärkultur oder Minderheitenkultur in den Blick gerieten.

Kulturwissenschaftliche Ansätze

        An Literatur werden Kategorien wie Geschlecht, Rasse, ethnische Zugehörigkeit oder soziale Klasse angelegt.

        Darin äußert sich der prinzipiell antielitäre Impetus der Cultural Studies, der das Konzept einer Hochkultur zugunsten einer pluralistischen Kultur ablehnt.


        Die theoretischen Wurzeln der Cultural Studies liegen unter anderem in marxistischen Theorien, woran sich u.a. die Prämisse eines Zusammenhangs von Literatur und Gesellschaft anschließt. Ab den 1970er Jahren beeinflussten auch Richtungen wie der Strukturalismus, Poststrukturalismus und die Semiotik die Theorie und Praxis der Cultural Studies.


        Die Praxis der Cultural Studies zeichnet sich durch eine breite, realitätsnahe, häufig interdisziplinäre Untersuchung vielfältiger, oft gegenwärtiger Themen aus. Die typische Publikationsform ist der Reader, in dem i.d.R. mehrere Texte (oft von unterschiedlichen VerfasserInnen) zu einem Thema versammelt werden.



Feministische Literaturtheorie


      1960er Frauenbewegung "women's movement"

      Vorläufer: Mary Wollstonecraft, Virginia Woolf (A room of one’s own, 1929), Simone de Beauvoir (Das andere Geschlecht, 1949)


      female= biologische Anlage (cf. "sex")

      feminist= politischer Standpunkt

      feminine = kulturspezifisch festgelegte Charakteristika (cf. "gender")

      􀃆Weiblichkeit als soziales Konstrukt


      (Beauvoir: “Als Frau wird man nicht geboren, .....




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Judith Butler, GenderTrouble (Das Unbehagen der Geschlechter)

      􀂄jede Form der Identität, auch Gender-Identitäten, sind "a kind of imitation for which there is no original"

      􀂄keine Unterscheidung zwischen dem "Selbst" und dem "Anderen"

      􀂄keine Unterscheidung von "Sex" und "Gender"


à Anti-Essentialismus

Junge Feministinnen in Deutschland

      Margarete Stowkowsi (*1986)

      Charlotte Roche (*1978)

      Kristina Schulz (Differenzfeminismus)

New Historicism

      Seine theoretischen und methodischen Wurzeln hat der in den 1980er Jahren in den

      USA entwickelte New Historicism in der Diskursanalyse nach FOUCAULT und im Cultural

      Materialism.

Wie diese Ansätze geht er von einer nicht-autonomen Literatur aus, die

      in die gesellschaftliche Realität eingebunden ist und aktiv an diskursiven Praktiken partizipiert.

      Die Methode des New Historicism besteht u.a. in der Lektürepraxis des close reading

      (jedoch nicht textimmanent, sondern mit Blick auf die Einschreibungen verschiedener

      Diskurse) und in der Interpretationspraxis der dichten Beschreibung (thick description).

      Kanonisierte Literatur wird mitunter im Zusammenhang mit Alltags- und Gebrauchstexten

      (juristischen Akten, Tagebüchern, Zeitungsartikeln, religiösen Schriften etc.) gelesen

      ( erweiterter Literaturbegriff).

      Kritisiert wurde der New Historicism – wie schon die Diskursanalyse – für die zu geringe

      Würdigung von Literarizität, außerdem für die teils willkürlich erscheinende

      Auswahl im Kontrast oder Nebeneinander betrachteter Texte.

      Der namhafteste Vertreter des New Historicism ist STEPHEN GREENBLATT.

Sozialgeschichtliche und literatursoziologische Ansätze

      Im Zuge der Studentenbewegung und gesellschaftspolitischen Veränderungen Ende der

      1960er Jahre wandelte sich auch die germanistische Literaturwissenschaft.

An die Stelle

      des seit Ende des Krieges dominierenden Paradigmas der werkimmanenten Interpretation

      traten zunehmend Ansätze, die Literatur im Zusammenhang mit gesellschaftlichen

      (politischen, ökonomischen, sozialen) Entwicklungen – als deren Produkt und Ausdruck

      – betrachteten.

Die sozialgeschichtliche Einbettung von Literatur geht nicht von einer

      Autonomie der Literatur aus, sondern verortet Literatur im kulturellen und sozialen

      Kontext.

      Im Sinne einer Sozialgeschichte der Literatur werden literarische Texte in ihren Bezügen

      zur Gesellschaftsgeschichte analysiert – sowohl inhaltlich/thematisch als auch

      formal.

      Unter stärker soziologischer Perspektive werden im Rahmen sozialgeschichtlicher Literaturforschung

      auch die Bedingungen untersucht, unter denen Literatur entsteht und

      verbreitet, gelesen/rezipiert, gebraucht, verarbeitet wurde oder wird.

Hier können z.B.

      Entwicklungen des Buchmarkts oder der Lesekultur, das Verhältnis von Literatur und

      anderen Medien von Interesse sein, außerdem Aspekte wie Mäzenatentum, die Etablierung

      des freien Schriftstellers, das Urheberrecht, die sich verändernde Rolle des Autors

      und der Kunst in der Gesellschaft (z.B. peripher, didaktisch, als Korrektiv), die soziale

      Herkunft von AutorInnen usw.

      Die Literatur- und Lesersoziologie stellt das Lesepublikum in den Mittelpunkt ihrer

      Untersuchungen, erhebt also z.B. die Zusammensetzung von Lesergruppen, die soziale

      Herkunft von LeserInnen, ihre Lesesozialisation, Orte und Milieus der Rezeption, Formen

      und Gründe von Lektüren.

Rezeptionsästhetik

      Rezeptionsgeschichte und Rezeptionsästhetik („Konstanzer Schule“)

      Mit seiner 1967 in Konstanz gehaltenen Antrittsvorlesung Literaturgeschichte als Provokation

      der Literaturwissenschaft rückte HANS ROBERT JAUß – im Gegensatz etwa

      zur werkimmanenten Interpretation und Produktionsästhetik – den Leser literarischer

      Texte in den Mittelpunkt literaturwissenschaftlicher Untersuchungen.

      JAUß’ Ansatz umfasst zwei Dimensionen: die historische Dimension der Rezeptionstradition

      bzw.

Rezeptionsüberlieferung und die hermeneutische Dimension einer aus dem

      jeweiligen Text und seiner Rezeptionsgeschichte ablei.....

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Kenntnisse von AutorInnen und Rezipienten aufrufen;

      - durch allgemeine literarische Konventionen;

      - durch politisch-gesellschaftliche Bedingungen.


Rezeptionsästhetik

      Die Rekonstruktion der historischen Rezeption literarischer Texte schließt sowohl eine

      synchrone Perspektive auf spezifische ästhetische Kontexte des Verstehens als auch

      eine diachrone Perspektive auf den Wandel ästhetischer Normen ein.

Mit Blick auf

      den historischen Wandel von ästhetischen Normen und von Kanones sowie auf literarhistorische

      Innovationen sind Durchbrechungen des Erwartungshorizonts, in deren Folge

      dieser sich verschieben kann, von besonderem Interesse.

Hierbei wird von rezeptionslenkenden

      Merkmalen wie z.B.

Gattungsbezeichnungen ausgegangen und in den

      Blick genommen, inwiefern sich in einem Text eine Abweichung oder Modifizierung

      von mit der Gattungsbezeichnung verknüpften impliziten Gattungsregeln findet.

Dabei

      wird neben den Innovationen auch weiteres Bedeutungspotenzial eines Textes freigelegt.


Rezeptionsästhetik

      Die Rekonstruktion der Rezeptionsgeschichte eines Textes dient also keineswegs der

      Verfestigung von Textdeutungen.

Dies widerspräche auch JAUß’ normativer Vorstellung,

      die den Kunstcharakter eines Textes gerade daran bindet, dass er Lektüren ermöglicht,

      die immer wieder auch gewandelte Erwartungshorizonte durchbrechen.

Gelingt

      dies nicht und findet nur noch eine kulinarische Lektüre statt, durch die Lesererwartungen

      bestätigt werden, verliert der Text seinen Kunstcharakter.

      Eine stärker textanalytische und damit rezeptionsästhetische Ausrichtung erhielt JAUß’

      Ansatz durch WOLFGANG ISERS Arbeiten zur Wirkungsästhetik (u.a. Die Appellstruktur

      der Texte [Antrittsvorlesung in Konstanz 1969]; Der Akt des Lesens [1976]).

Hier

      werden strukturelle Elemente von fiktionalen Texten auf ihre denkbare Wirkung auf den

      Leser und dessen Lektüre hin betrachtet.


Rezeptionsästhetik

Ein literarischer Text zeichnet sich demnach durch Merkmale aus, die den Leser dazu

auffordern, aktiv Sinn zu konstituieren (Appellstruktur durch Konkretisationsangebote).

So weist ein Text sog. Unbestimmtheitsstellen – semantische Lücken, die in der

Rezeption gefüllt bzw. konkretisiert werden – auf: Darunter fallen Unbestimmtheitsstellen

im Sinne ROMAN INGARDENS (u.a. Das literarische K.....

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D.h., es werden u.a. empirische Leserbefragungen durchgeführt – z.B.

in Form von Protokollen, Fragebögen, Interviews, Einsetzübungen (Cloze-Procedure),

freier Assoziation, Paraphrasierungen oder Textzusammenfassungen.

Auf dieser Grundlage

werden beispielsweise subjektive Abweichungen des Textverstehens von im Text

gegebenen Informationen sichtbar, die man in sog. Konkretisationsamplituden darstellen

kann und von denen auf die Art und Weise der Verarbeitung von Textinformationen

geschlossen werden kann ( rezeptionspsychologischer Ansatz [v.a.

NORBERT GROEBEN]).

Dabei werden auch individuelle Vorbedingungen von Rezeption

– z.B. Geschlecht, Alter, Bildungsgrad – mit einbezogen (und befragte LeserInnen entsprechend

gruppiert).


Empirische Rezeptionsforschung

SIEGFRIED J.

SCHMIDT gab in den 1980er Jahren der Empirischen Literaturwissenschaft eine verstärkt handlungstheoretische Ausrichtung. Lektüre bedeutet hier nicht die

Ermittlung eines Textsinns, sondern führt zu Kommunikaten, also Sinnkonstrukten,

die aber nicht einen dem Text innewohnenden Sinn erschließen.

Der Untersuchungsgegenstand

ist nicht mehr der Text und ein ihm unterstellter Sinn, sondern die Kommunikation

über den Text.

Von der ästhetischen Qualität von Texten sieht die empirische Rezeptionsforschung

weitgehend ab und nimmt stattdessen die Textrezeption als reine Sinnkonstruktion (und

nicht als Aktualisierung eines dem Text inhärenten Sinnpotenzials) sowie in ihrer kommunikativen

Funktion in den Blick.


Literaturhinweise

      Baasner, Rainer u.

Maria Zens: Methoden und Modelle der Literaturwissenschaft. Eine Einführung. 3., überarb. und erw. Aufl. Berlin: Schmidt 2005.

      Eagleton, Terry: Einführung in die Literaturtheorie. 4., erw. u. aktual.

Aufl. Aus dem Engl. von Elfi Bettinger u. Elke Hentschel. Stuttgart/Weimar: Metzler 1997 (= sm 246).

      Grundzüge der Literaturwissenschaft.

Hg. von Heinz Ludwig Arnold u. Heinrich Detering. Neuaufl. München: dtv 1999.

      Jahraus, Oli.....

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