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Applied Linguistics

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

Michaela Wolf

Author / Copyright
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Einführung in die transkulturelle Kommunikation

Multikulturalität:

=das Nebeneinander verschiedener Kulturen/ kulturelle Vielfalt innerhalb einer Gesellschaft/eines Staates

  • Kulturen sind in sich homogen

  • garantiert keinen friedlichen Umgang miteinander eingewanderte Kulturen werden oft benachteiligt

  • Multikulturalismus: die Ideologie davon, Ziel ist die Akzeptanz von Differenzen und die Bekämpfung von Rassismus


Interkulturalität:

= gegenseitige Verständigungsprozess

Interaktion zwischen verschiedenen Kulturen

  • zunehmende Relevanz


Transkulturalität:

= beschreibt vielmehr eine zunehmende Vernetzung/-mischung von Kulturen

  • bedeutet, dass Kulturen von Verflechtungen & Gemeinsamkeiten gekennzeichnet sind

  • geht nicht von klar abgrenzbaren Kulturen aus

  • es gibt auch große Unterschiede innerhalb einer Kultur (diese können sogar größer sein als zwischen anderen Kulturen)

  • beschreibt Kultur somit als offene/dynamische/deterritoriale Gebilde

  • Grenzen zwischen eigener & fremder Kultur verschwinden


Hyperkulturalität

= ein Phänomen des heutigen Informationszeitalters

  • in unserem global vernetzten Welt existieren unterschiedliche Kulturen in einer „Hyperraum“

  • gleichzeitig & nebeneinander, unabhängig von Zeit und örtlichen Grenzen

  • besteht aus einer Ansammlung von Infos & Inhalten von verschiedenen Kulturen, die sich hier vermischen/-binden

  • es ist keine überdimensionale Monokultur, vielmehr können sich alle Teile aus den unterschiedlichen Kulturen aneignen und eine eigene Kultur konstruieren


Klaus P. Hansen: Kultur & Kulturwissenschaft

(inhaltliche Unterscheidung)

4 Bedeutungen von Kultur/Gegenstandsbereiche:

  1. Umfasst alle Gegenstände

(„Kulturbetrieb“)

  • etwas, was der Mensch geschaffen hat (für keinen praktischen Zweck es ist etwas kreatives)

  1. Eine bestimmte Lebensart

  • mit Praktiken verbunden

  • Kultiviertheit

  • betont die Gegensätzlichkeit zwischen Kultur & Zivilisation

  • nicht jeder will es haben

  • bestimmte geistige Fähigkeit

  • z.B. Humanität

  1. Sitten & Brauchtum

  • diese fallen fast nur Fremden auf

  • Subkulturen (z.B. Jugend, Frauen, Essenskultur…

kann sehr stark normativ sein (z.B. Religion)

  • praktische Auseinandersetzung mit der Umwelt

  1. Landwirtschaft, Medizin,…

  • wo die Natur eine gewisse Rolle dabei spielt

  • Geistigkeit oder Kreativität ist keine Voraussetzung

Das sind alles aber nur veraltete Sichtweisen

kulturelles Handeln


Dreiteilung von Kulturkonzepten

Wissenschaftliche Seite:

  1. Erscheinung höherer Bildung

  • die Tatsache, dass man sich überhaupt damit verfasst

  1. Totalistische Betrachtungsweise

  • allumfassendes Kulturbegriff

  • Kultur ist nur erworben

  • man erwirbt es und dann hat man es, pa dumm tsch

  • der Zeitverlauf ist aber nicht drinnen die Dynamik fehlt (dass Kulturen sich ver.....[read full text]

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Etymologie von „Kultur“

  • Plinius, der ältere: terieus (zum Erdreich gehörend) vs. facticius (das von Menschen Gemachte)

  • Klassisches Latein: colere (etwas bewohnen/bebauen) (bezieht sich auf die Landwirtschaft/Boden)

  • Cicero: cultura amini: metaphorische Definition für Kultur – Pflege des geistes

  • 16. Jahrhundert: „Kultur des Geistes“ – Francis Bacon& Thomas Hobbes: Verstärkung des cultura amini-s

Kultur vs. Zivilisation

Immanuel Kant: Idee der Moralität
„Zivilisation ist, wenn man eine Badewanne besitzt. Kultur ist, wenn man sie benutzt.“ Hansen
(allgemein, abwertend für die Zivilisation)

The Clash of Civilisations Kampf der Kulturen (helytelen)
- Leute machen zwar Maßnahmen das ist aber noch nicht gleich Kultur
die Bedingung für Kultur ist Moralität

Artige Miteinander“
kategorischer Imperativ = Menschen sind über die Konsequenzen ihrer Taten bewusst

nicht einfach nur gemacht werdenfür ein gutes Zweck dienen (Handeln soll etwas bringen)

Zivilisation wird oft mit Rassismus in Beziehung gebracht

Begriffserweiterung:

  • Johann Gottfried Herder (1744-1804): -Kultur ist eine Lebensweise

-Hierarchie zwischen Kulturen

-zwischen englische Kultur & andere Kulturen, der Kolonien


  • Johann Christoph Adelung (1732-1806): -dramatisch(/grammatisch?) kritisches

Wörterbuch

-der Hochdeutsch (Mundart) geschrieben

-definiert Kultur als die Verfeinerung des gesamten Geistes & Leibeskräfte eines Menschen/Volkes

Begriffserweiterung: Aspekt.....

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  • ist ins Ausland gefahren (Missionare Reisen)

  • überall Kontakte gemacht & ihnen über die Sprache gefragt

  • dann darüber Bücher geschrieben

    nicht ans Feld gegangen, sondern andere über Sachen gebeten

    • der Erfinder der empirischen Feldforschung

    • Österreicher

    • vor ihm erstellte man Fragebogen, welche man aber nicht selbst an die Menschen hinausteilte, sondern schickte sie hinaus

    • Gesellschaft als systematische Ganzheit

    • in Australien eingesperrt worden

    • es wurde ihm erlaubt sich an einen Insel zurückzuziehen (sehr lange) es war für die Forschung sehr guuut (mit der dortigen Bevölkerung eng zusammengelebtteilnehmende Beobachtung man beobachtet und lebt Sachen auch mit, um sie dann aufzuschreiben

    (kann man da objektiv sein?? .)

    • neiiin, subjektiv!

    • er hatte viele Monographen von den Inseln vorgelegt

    • wovon geht er jetzt aus? er hat die Method.....

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    wir haben immer Erwartungen

    der Mensch sagt etwas, meint aber oft was anderes (feststellen)

    können zu großen Schwierigkeiten führen

    wir antizipieren immer das Wissen des anderen, wir sprechen nicht ins Blaue hinein- Antizipation ist sehr wichtig – es wird als „Script“ bezeichnet – ein Drehbuch das im Kopf ablauft (unbewusst)

    = mentale Drehbücher (wird oft durch Anomalien unter/durchbrochen)

    z.B. Bus man wartet-er kommt-man steigt ein-… (immer gleich)

    Scripts sind Abbildung einer Kultur (solche Bus Sachen sind anderswo auch oft voll anders)

    =Teile von Kulturmodellen


    Kulturmodelle: meist mit kulturellen Zuschreibungen zu tun (wir versuchen es immer zu vermeiden, es geht aber oft nicht) meistens Nationalzuschreibungen (előítéletek)

    wie kann bitte ein einziger z.B. Franzose eine Kultur repräsentieren

    es geht oft .....

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    wie es funktioniert

    z.B. Anthropologie, Soziolinguistik

    etisch: Analyse die von außen kommt, eine vergleichende Perspektive kommt dazu, hier haben wir einen außen stehenden Beobachter

    wir werden hier fast immer eine Sicht von außen haben, also etisch

    Kulturmodelle: schematisierte Darstellung von Kultur


    Eisbergmodell: auf wenigen

    • Kulturen sind viel zu differenziert um sie abbilden zu können

    • DAS Kulturmodell gibt es nicht

    • von Edward Hall

    • sehr sehr einfaches Modell (oft in Prüfungen gefragt)

    • nachvollziehbar

    • die Fall der Verallgemeinerung sehr groß

    • versucht zu demonstrieren, dass große Teile einer Kultur im Allgemeinen in der Mehrheit der Menschen verborgen bleibt – sichtbare Manifestationen (was aus dem Wasser herausragt)

    • Edward T. Hall: Silent Language

    • er will damit sagen, dass einem die eigene Kultur schon gewohnt ist und man merkt die Sachen nicht, der Blick soll viel stärker auf die eigene Kultur gerichtet sein

    • man sieht nur was man sehen will, man schau.....

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  • Problem: „Programm des Geistes“-es gibt „DEN“ Geist nicht

  • in jede Gruppe von Menschen gibt es eine homogene Masse von Geistern


    • Schichten: Symbole-Helden-Rituale-Werte

      • Symbole: die Oberflächlichsten (alles Mögliche: Worte, Bilder, Gesten, Objekte, sie stehen immer für etwas, haben alle eine bestimmte Bedeutung, die primär von denen erkannt werden, die dieser Kultur gehören)

    nicht etwas was einen universellen Wert hat
    die Bedeutung ist dem Ausländer oft nicht übertragbar
    es geht auch um Statussymbole, viele Symbole verändern sich, können von anderen Kulturen angenommen werden (z.B. Essgewohnheiten eines Landes, z.B. Pizza- es wurde als eine fast food vom Italienischen übernommen, es ist hier keine köstliche hooooch-Sache mehr)

      • Helden: Superman, eigener Vater, Lehrerin, akármi – immer Personen die in einer Kultur hoch gehalten werden – sie können als Verhaltensvorbilder gelten

      • Rituale: kollektive Tätigkeiten, sie können nur dann richtige Rituale sein, wenn sie von vielen Menschen ausgeübt werden, sie werden aber trotzdem oft für sozial notwendig .....

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    Verschiedene Prägungen in einer Kultur werden hier sichtbar und je nach Nähe zu äußeren Schale sind diese Werte beeinflussbarer oder nicht (Werte z.B. nicht so sehr, .....

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